Jugendhilfe & Justiz
Anti-Gewalt-Training (AAT/AGT)
Für Wohngruppen der stationären Jugendhilfe, für Jugendgerichtshilfe und Justiz. Konfrontative Arbeit mit jungen Menschen, die durch Gewalt aufgefallen sind — klar in der Sache, ohne den Menschen fallen zu lassen.
Das Anti-Gewalt-Training richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die durch aggressives oder gewalttätiges Verhalten aufgefallen sind. Es arbeitet konfrontativ: Die Tat wird benannt, die Verantwortung dafür bleibt beim Teilnehmer — und trotzdem wird der Mensch nicht mit seiner Tat gleichgesetzt.
Ingo Melzer führt Anti-Aggressivitäts-Trainings (AAT®) seit Jahren mit Intensivgewaltstraftätern durch, für die Justiz und die Jugendgerichtshilfe. Das Training findet in Ihrer Einrichtung statt und wird auf die konkrete Gruppe zugeschnitten — Umfang, Rhythmus und Trainerzahl nach Absprache.
Damit die Arbeit trägt, braucht es mehr als die Einheiten selbst: Das gemeinsame Erleben gehört genauso dazu wie der verbindliche Rahmen davor und der Transfer danach. Ein Abschlussevent bildet den Schlusspunkt.
Verletzt wird das Recht auf Unversehrtheit — nicht der Mensch. Genau diese Trennung macht die Arbeit möglich.
So läuft es ab
Der Rahmen steht, bevor die erste Einheit beginnt. Das ist kein Formalismus — er ist der Grund, warum das Training überhaupt greifen kann.
Was die Einrichtung mitbringt
Ein Anti-Gewalt-Training ist keine Dienstleistung, die man einkauft und abhakt. Die Einrichtung ist Teil der Wirkung — und ohne sie bleibt sie aus.
Häufige Fragen
Was kostet das?
Dazu steht hier bewusst keine Zahl: Die Konditionen hängen vom Umfang, von der Gruppengröße und von der Anfahrt ab. Schildern Sie mir kurz Ihre Situation, dann bekommen Sie von mir eine konkrete Einschätzung.
Konditionen anfragen →Anti-Gewalt-Training anfragen.
Schildern Sie kurz Ihre Gruppe und die Situation — dann klären wir, ob das AGT oder „Gewalt im Griff“ der passendere Weg ist. Ich melde mich so schnell wie möglich.